Interview mit Greg Grunberg
Vom 13. November 2006
Ausiello von TV Guide hat Greg Grunberg interviewt und sich mit ihm über Heroes, seinen Charakter Matt sowie J.J. Abrams unterhalten.
TVGuide.com: Wäre es nicht toll, wenn jeder Mann die Gedanken seiner Frau lesen könne?
Greg Grunberg: Ja schon, aber sei vorsichtig mit deinen Wünschen. Im ersten Moment denkt man, dass es genial wäre zu wissen was die anderen denken, aber die Wahrheit ist, dass man das was die Leute wirklich denken eigentlich niemals wissen möchte.
TVGuide.com: Was das angeht haben wir gerade erst gesehen wie es Matt ergeht, als er einige Gedanken seiner Frau liest, die er lieber nicht gekannt hätte.
Greg: Ja, es ist interessant wie die beiden damit umgehen. Ich liebe es, dass die Serie so charakter-basiert ist und gerade erst beginnt als, die Charaktere ihre Fähigkeiten feststellen. Die Leute identifizieren sich wirklich damit. Mir wird oft erzählt, dass sich die Leute gut mit meinem Charakter identifizieren können, weil seine Fähigkeit eine so emotionale Verbindung bringt. Wer fliegen kann, der bewegt sich von a nach b, aber Gedanken lesen ist schon ziemlich abgefahren.
TVGuide.com: Ich erzählte Tim Kring letztens, dass von den "Heroes" ja eigentlich keiner sonderlich begeistert von seinen Fähigkeiten ist.
Greg: Außer Masi Okas Hiro stimmt das. Aber wir wussten einfach nicht, dass es diese Kräfte gibt. Wir haben ja nich darum gebeten sie zu bekommen. Für Matt hat das Ganze damit angefangen, dass er plötzliche seltsame Stimmen gehört hat und er wusste nicht was los ist. Welche Momente ich an der Serie liebe sind solche wie, als Nathan und Hiro sich in dem Restaurant treffen und Hiro sagt: "Ich bin auch Besonders!" Das ist genial. Auf einmal kommt das Team zusammen, die Wege kreuzen sich. Auch in der letzten Folge: Hiro und D.L. Das war cool!
TVGuide.com: Also was wird Matt mit dem neu erworbenen Wissen über die Affaire zwischen Janice und seinem Partner machen? Wird er handeln oder sich eher zurück ziehen?
Greg: Er wird gehen, aber nur für kurze Zeit. Es ist wie bei allen anderen Sachen in der Serie: Man verabschiedet sich nicht einfach von einem Charakter, denn die Geschichte der Charaktere ist zu intensiv... wir haben gerade eine Folge gedreht, die zeitlich sechs Monate früher spielt. Wir erfahren wie die Leute zu ihren Fähigkeiten gekommen sind und wie sie vorher gelebt haben. In dem Moment wird man den Stress in unserer Ehe sehen. Es rechtfertigt keinen eine Affaire zu beginnen, aber wenn man sich so auseinander gelebt hat geht es schnell, dass man sich an jemand anderen wendet zu dem man momentan ein engeres Verhältnis hat. Und mein Partner ist ein sehr guter Freund von uns...
TVGuide.com: Ich mag es, wie sie Clea Duvall (FBI Agentin Audrey Hanson) in die Serie eingebracht haben...
Greg: Ich war total aus dem Häuschen. Sie ist so talentiert und schafft es alles zu spielen was von ihr verlangt wird. Einige Darsteller haben einfach nur etwas Besonderes an sich, aber sie hat etwas Anziehendes. Aber auch Lisa Lackey (Janice) ist fantastisch.
TVGuide.com: Dieser Sprague Charakter, den wir gerade kennen gelernt haben: Das ist nicht Sylar oder?
Greg: Nein, das ist ein Ablenkungsmanöver. Der Kerl wird eine ganze Weile dabei bleiben und er ist ebenfalls genial. Die Casting Chefs machen gute Arbeit. Auch Jack Coleman (Herr Bennet - Hornbrille) ist genial ausgewählt für seine Rolle. Er kann die Leute in Angst und Schrecken versetzen und erinnert mich an Ricky Gervais in seiner Rolle in Alias.
TVGuide.com: Welche der anderen "Heroes" wird Matt als erstes kennen lernen?
Greg: Ich habe bereits Szenen mit Hayden (Claire Bennet) und Milo (Peter Petrelli) gedreht...
TVGuide.com: Aber nicht ihr drei in der selben Szene.
Greg: Nein nicht direkt. Wir sind am selten Ort und kümmern uns um den selben Mord.
TVGuide.com: Peter trifft die Cheerleaderin?
Greg: Ohja das tut er und zwar auf großartige Art und Weise. Sehr gigantisch...
TVGuide.com: Die Begeisterung um die Serie, ist das für dich ähnlich wie bei Alias?
Greg: Nee es ist größer, eher wie bei Lost. Ich bin unglaublich glücklich und dankbar für den Lauf meiner Karriere bisher. Aber das meiste davon habe ich J.J. Abrams zu verdanken und so ist es genial, dass ich diese Rolle bekommen habe zumal die Seri so erfolgreich läuft. Das ist zur Zeit nicht selbstverständlich. Es gibt viele sehr gute Serien die aber keiner guckt.
TVGuide.com: J.J. und du, ihr habt Euch im Kindergarten kennen gelernt. Was für ein Kind war er?
Greg: Er war als Kind fast genau so wie er jetzt noch ist, unglaublich talentiert.
Quelle des Originals
Freie übersetzung © HEROES news
